Chronik

Home


".... Auch wollest bestellen, so die Wasserbirn zu Cadoltzburg zeitig ...."

Obst- und Beerenbau hatten als Erwerbsquelle in der ersten Jahrhunderthälfte für Cadolzburg überragende Bedeutung. Die Wurzeln dieses Obstbaues reichen weit in die Vergangenheit zurück. Die großen herrschaftlichen Baumgärten östlich des Marktes und beim Bauhof versorgten schon jahrzehntelang den burggräflichen Hof mit Obst, bevor sie 1414 im burggräflichen Urbar endlich erwähnt wurden. Und Kurfürst Albrecht Achilles ließ sich 1472 die zeitig gewordenen Cadolzburger Wasserbirnen in die Mark Brandenburg nachsenden. Das spricht für die Güte des Cadolzburger Obstes und es wurde nicht nur für die eigene Versorgung angebaut.  Als 1424 ein kirchliches Grundstück verpachtet wurde, musste sich der Pächter verpflichten, innerhalb von sechs Jahren daraus einen Weingarten oder zumindest einen Obstgarten zu machen.  Dabei dachte Pfarrer Sesselmann weniger an die Eigenversorgung des Pächters, wohl eher an die gute Absatzmöglichkeit des Weines und des Obstes, welche die Pachtzahlung sicherte.

" Es befinden sich hier drei Gebrüder Haffner, ...."  

Als Quelle des Cadolzburger Erwerbsobstbaues gilt - eigentlich zu Unrecht - die Haffner'sche Obstbaumschule am Pleikershofer Weg. 1849 begann Leonhard Haffner mit enormen Aufwand eine Obstbaumschule anzulegen. 1850 verpflichtete er für die Leitung dieser Baumschule mit Friedrich Jakob Dochnahl einen angesehenen und bekannten Pfälzer Obstbaufachmann und Wissenschaftler. Dochnahl wird gern als Pfälzer Freiheitskämpfer des Jahres 1848 und als Hauptmann der Freischaren dargestellt. Er selbst hat diese Legende noch in die Welt gesetzt und ausgerechnet im rechtsrheinischen Teil des reaktionären, konservativen Bayern will er Zuflucht gesucht haben?  Aber das ist eine andere Geschichte. Dochnahl ließ sich seine Dienste von Haffner fürstlich bezahlen. Und Haffner zahlte willig. Er war sich der weitreichenden Verbindungen und des ausgezeichneten wissenschaftlichen Rufes seines Mitarbeiters bewusst und beides zusammen waren unschätzbare Vorteile für Werbung und Vertrieb. Doch beide Partner waren ausgeprägte und eigenwillige Persönlichkeiten und so dauerte die Zusammenarbeit nicht allzu lange. Vielleicht ist die Ursache darin zu sehen, dass man Haffner Weichselwildlinge als sortenreine Ostheimer Weichsel angedreht hatte, was zu einem deutlichen und nicht nur finanziellen Verlust führte. Dochnahl machte sich selbständig und betrieb in Wachendorf eine eigene Baumschule, von der der selbstbewusste, vielleicht auch missgünstige Haffner sagte, sie würde nur in der Phantasie Dochnahls existieren.

".... allein ich hatte bei der gestrigen Schlussprüfung des Lehrkurses meine Brille verloren...."

Nach Dochnahls Weggang trat an seine Stelle der ebenfalls aus Neustadt/Weinstraße stammende  Johann Abel, der als Obergärtner die technische Leitung der Baumschule übernahm. Später war er als Obstbaulehrer in Triesdorf tätig und prägte als überragender Praktiker und Lehrer den mittelfränkischen Obstbau bis an die Schwelle des 20. Jahrhunderts.  Schon vorher hatte er bei Haffner Obstgärtner und Baumwarte ausgebildet und den Ruf der Baumschule als ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb begründet. Sogar aus Böhmen und Ungarn  wurden  ehemalige Schüler für die Leitung von Baumschulen und Gärten angefordert. Abel überliefert auch, dass lange schon vor Haffner der Landgerichtsassessor  Carl Ferdinand Starck bereits in den 1820er Jahren am Kesselberg  eine feldmäßige Kirschenplantage betrieben habe. Mit ihr begann der Cadolzburger Erwerbsobstbau.

Durch die Schule Johann Abels gingen auch die späteren Cadolzburger Baumschulen- und Plantagenbesitzer, die den Ruf von Cadolzburg als Obst- und Beerenanbauort begründeten: Friedrich Pfeiffer, Johann Adam Hacker, Johann Michael Hacker, Georg Deffner, Georg Zessinger und (Johann) Georg Meyer. Vielleicht auch - aber das ist eher unwahrscheinlich - der spätere Postexpeditor Johann Baptist Hinterkirchner, der das Gasthaus zur Post baute.

Leonhard Haffner hatte sich mit der Baumschule finanziell übernommen. Trotz öffentlicher Unterstützung seit 1853 ließ sich die Baumschule nicht halten. Nach einem Jahr mit viel bürokratischem Hin und Her wurde die Baumschule vom 15. - 17.9.1868 dann doch verlost. Das Hauptlos mit der Nummer 24752 wurde von Georg Martin Walther, Langenzenn, Johann David Burck, Nürnberg und Kunst- und Handelsgärtner Johann Simon Dentler, Nürnberg, erworben. An sie ging die Haffner´sche Baumschule über. Und um 1900 wurde aus ihr die größte Obstanlage Cadolzburgs.

 Aus Gärtnern und Obstzüchtern werden Obstbauern

Der Höhenflug pomologischer Arbeit war vorüber:
Aus Gärtnern und Obstzüchtern waren überwiegend Obstbauern geworden, wie sich Valentin Fürstenhöfer einmal ausdrückte. Und diese Obstbauern schlossen sich am 12. Dezember 1894 endlich zu einer Interessengemeinschaft zusammen. Unter kräftiger amtlicher Nachhilfe durch den Bezirksamtmann Loose und unter Mithilfe von Bürgermeister Brandstätter wurde im  Saal des Fleischmann'schen Gasthauses zum Grauen Wolf der Obstbauverein Cadolzburg und Umgebung gegründet. Statuten und Protokolle des Vereins sind verschollen. Aus den Verbandszeitungen ist ersichtlich, dass man sich vordringlich um praktische Fragen des Obstbaues kümmerte: Sortenkenntnis, Sortenauswahl, Aufzucht der Bäume, Veredelung und Pflege der Bäume und Anlagen. Aber auch theoretische Kenntnisse wurden vermittelt um die Qualität des Obstes und den Absatz zu sichern. Wieweit man gemeinsame Vermarktungsstrategien anstrebte und verwirklichte, bleibt im Detail verborgen. Die Zuverlässigkeit einer zehnjährigen Ertragsaufstellung von 1898 bis 1908 mit Privateinnahmen von 701 000 Mark wurde damit begründet, dass alles Obst auf "offener", also öffentlicher Waage gewogen worden sei. Der Verkauf erfolgte scheinbar von den Obstbauern dann wieder selbst. Denn erst unter dem Druck der Bewirtschaftungsmaßnahmen während des Ersten Weltkrieges konnte das Bezirksamt einen einheitlichen Cadolzburger Kirschenmarkt durchsetzen.  Unerfreuliche Begleitumstände führten zu öffentlichen Protesten und das Cadolzburger "Kirschenkomitee" musste zumindest die gebührenpflichtige Bezugsscheinausgabe einstellen. 
Und auch die Erzeuger waren nicht glücklich. Sie bemerkten, dass die ganze Maßnahme zwar unter Federführung des Obstbauvereins laufe, aber gegen ihren Willen angeordnet sei. Schließlich kam es während der beginnenden Inflation zu einem Plünderungszug erwerbsloser Städter, die den Vorstand des Vereines gemeinsam mit der Lokalbahn-Aktiengesellschaft zur Anforderung verstärkten Gendarmerieschutzes veranlasste. Und auch der erste Versuch einer Obstverwertungsgenossenschaft wurde 1922 ein Opfer der Zeitverhältnisse. 

Nach Überwindung der Geldentwertung scheint man wieder Versuche zu  gemeinsamer Verwertung der Ernte unternommen zu haben. 1926 inserierte der Obstbauverein Cadolzburg unter seinem Vorstand Kunstgärtner Schätzler und bot Kirschen in "bekannter Güte" an. An der Sortenauswahl und Sortenbereinigung beteiligte man sich jedoch nicht mehr. Die mittelfränkische Kirschenschau 1925 in Nürnberg wurde von Cadolzburg nicht beschickt. Nur Zirndorf war mit drei Sorten beteiligt und auch unter den 1926 landesweit prämierten mustergültigen Obstanlagen war keine einzige Cadolzburger Pflanzung vertreten. 
Die Überalterung der Bestände, mehrere strenge Frostwinter mit entsprechenden Baumverlusten, fehlende  zeitgemäße Vermarktungsstrukturen und die Vernichtung der Blüte durch Spätfröste und damit Ernteausfälle mehrere Jahre hintereinander bewirkten, dass Cadolzburgs Bedeutung als Anbaugebiet in den nahen Großstädten im Schwinden war. Fast ein Drittel der Kirschenbäume war verloren gegangen. Da half auch verstärkte Werbung für Blütenausflüge im Frühjahr nicht ab. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde auch der Obstbauverein "gleichgeschaltet" und einvernahmt. Auf örtlicher Ebene blieb die Vereinsleitung glücklicherweise in den bewährten  Händen von Kunstgärtner Schätzler und so dürfen Zweifel  an den aufgebauschten Presseberichten erlaubt sein, dass früher ein Fiasko herrschte, das erst die neu gebildete  "Tatgemeinschaft" in den Griff bekommen habe. Die Pressekampagne bewirkte nur, dass  an einem Blütensonntag über 20 000 Besucher nach Cadolzburg kamen. 
Nach den strengen Frostwintern der 40er Jahre stand man nach dem Zweiten Weltkrieg vor der gleichen Situation wie in den zwanziger Jahren. 1949 hieß es, dass 60 % des Obstbaumbestandes verloren gegangen seien und ein Aufruf in der Zeitung belegt das schwindende Interesse am Obstbau: "Die Obstbauern und Gartenbesitzer werden dringend gebeten, die alten Baumstorren, die kaum mehr Ertrag bringen, unbedingt zu entfernen. Abgesehen davon, dass sie keine Zierde darstellen, sind sie vor allem Schädlingsträger. Durch die lange Trockenheit hat sich namentlich der Borkenkäfer stark vermehrt, der von den alten, kranken Bäumen auch auf die gesunden übergreift. Eine Generalreinigung unserer Obstgärten tut dringend not!"

Die Mechanisierung der Landwirtschaft, ihr Strukturwandel, günstige und von den Launen und Unwägbarkeiten der Natur unabhängige Erwerbsquellen in Industrie, Handel und Gewerbe auch der nahen Großstädte und schließlich das Ausgreifen der Wohnbebauung in die früheren Obstgärten haben seit den sechziger Jahren zu einer beschleunigten  "Generalreinigung"  ganz anderer Art  geführt. Der Cadolzburger Erwerbsobstbau, vorher schon weitgehend nur Nebenerwerb, büßte an Attraktivität ein und wurde nur noch von Liebhabern gepflegt. Vorbei ist der Ansturm der Großstädter im Frühjahr zur "Blöih" und der zweite Vers des Cadolzburger Heimatliedes hat längst keine Berechtigung mehr. Mangels Gelegenheit kommt niemand mehr nach Cadolzburg um "Brestli, Kerschtn und Birn" zu stehlen. Die Aufgaben des Obstbauvereins haben sich damit entscheidend verändert, was im neuen Namen "Obst- und Gartenbauverein" ausgedrückt wird.

 

Dankabstattung: Ohne die Unterlagen des Staatsarchivs Nürnberg, ohne die Unterstützung von Obstbaufreunden u.v.a. Herrn Subals, wäre es nicht möglich gewesen, diesen kurzen Überblick zusammen zu fassen und die bisherige häufig legendenhafte Überlieferung richtig zu stellen.

 Hans Werner Kress

 

Aus den Vereinsbüchern:

Die Recherchen von Werner Kress enden um das Jahr 1965.

Zu dieser Zeit war Hans Simon 1. Vereinsvorsitzender, sein Stellvertreter war Wolfgang Herz. Der Verein hatte zu dieser Zeit ca. 100 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag betrug DM 2,50. Kreisfachberater war Herr Jöchner. Es fanden regelmäßig Blumenschmuckwettbewerbe statt.

Bei den 1970 abgehaltenen Neuwahlen wurde Hans Simon einstimmig zum 1. Vereinsvorsitzenden wieder gewählt. Zu seinem Vertreter wählte die Mitgliederversammlung Fritz Weigel.

1971 verstarb der langjährige Kreisfachberater, Herr Jöchner.

1972 wurde anläßlich der Mitgliederversammlung der Mitgliedsbeitrag auf DM 4,00 erhöht. Bereits damals wurde versucht, die Ursprünge des Vereins zu erforschen. Man ging von einer Gründung zwischen 1900 und 1910 aus. 
Der 1. Vereinsvorsitzende soll Herr Gärtnermeister Schätzler gewesen sein.
Aus einem Schriftwechsel zwischen dem Königlichen Bezirksamt Fürth und der Gemeindebehörde Cadolzburg, datiert vom 30. Mai 1906, geht allerdings hervor, dass im Jahr 1906 eine andere Person Vorstand des Obstbauvereins war.
Erst in einem Schreiben, das auf den 11. März 1925 datiert ist, wird ein Herr Schätzler als Vorsitzender genannt.

1973 wurde Herr Zorn als neuer Kreisfachberater angestellt.

1975 wurde der Mitgliedsbeitrag auf DM 6,00 erhöht. Ferner wurde eine neue Obstbaumspritze im Wert von ca. DM 3.500,00 angeschafft.

Am 24.09.1978 verstarb der langjährige 1. Vereinsvorsitzende, Hans Simon. Der 2. Vorsitzende, Fritz Weigel, übernahm bis auf weiteres die Leitung des Vereins.

Bei der 1979 stattfindenden Mitgliederversammlung wurde Ernst Görner  zum neuen 1. Vorsitzenden und als Stellvertreter erneut Fritz Weigel gewählt.
Damit dem Verein die Gemeinnützigkeit zuerkannt werden konnte, wurden anlässlich dieser Mitgliederversammlung einige Punkte der Satzung geändert. Seitdem finden die Wahlen zur Vereinsleitung alle 4 Jahre statt. 

Der Mitgliedsbeitrag wurde ab 1980 auf DM 9,00 erhöht. Um die Veranstaltungen allen Einwohnern von Cadolzburg und Umgebung zur Kenntnis geben zu können wurde beschlossen, im Gemeindegebiet 3 Aushängekästen des OGV anzubringen. In diesen soll auf die jeweils nächsten Veranstaltungen hingewiesen werden. Seit dieser Zeit wird auch ein Jahresprogramm erstellt und allen Mitgliedern zu Jahresbeginn ausgehändigt. Die Mitgliederzahl betrug zu diesem Zeitpunkt 140.
Anlässlich der Mitgliederversammlung im selben Jahr wurde beschlossen, einen Rasenvertikutierer zu beschaffen.

Bei der Mitgliederversammlung im Jahr 1981 konnte eine Mitgliederzahl von 178 vermeldet werden. Der Kassenbestand betrug stolze DM 4.600,00  und hatte sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Ende 1982 wurde bei einer Veranstaltung des OGV der neue Kreisfachberater, Wolfgang Schmidt, vorgestellt. In diesem Jahr wurden anläßlich des Blumenschmuckwettbewerbs annähernd 2000 Einzelbewertungen durchgeführt und somit die Grenze des Machbaren erreicht. Da eine Unterstützung von anderer Seite nicht zu erwarten war, wurde beschlossen, künftig auf derartige Bewertungsaktionen zu verzichten.
Der OGV zählt zu dieser Zeit 266 Mitglieder. 

Bei der Mitgliederversammlung am 19.02.1983 wurde die Anschaffung eines zweiten Vertikutierers beschlossen. Im Hinblick auf einen Kassenbestand von DM 12.800,00 erfolgte der Beschluss ohne Gegenstimmen.

Bei der am 19.02.1987 durchgeführten Mitgliederversammlung wurde anläßlich der Neuwahlen zur Vereinsleitung Ernst Görner als 1. Vereinsvorsitzender bestätigt. Zu seinem Vertreter wählte die Mitgliederversammlung Herrn Christian Volkert. Zwecks Erhalt der Gemeinnützigkeit wurde die Satzung den neuen Bestimmungen  angepasst. Der Verein zählte zwischenzeitlich 335 Mitglieder.

Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes bat Herr Görner bei der am 28.02.1991 stattgefundenen Mitgliederversammlung, ihn von seinen Pflichten als 1. Vorsitzender zu entbinden. Als Nachfolger wurde Wilhelm Witzovsky von den anwesenden Mitgliedern gewählt, als Vertreter wurde Herr Christian Volkert wieder gewählt.

1992 wurde der Mitgliedsbetrag auf DM 12,00 erhöht. Ferner wurde ein Ehegattentarif von DM 8,00 eingeführt. Die vielfältigen Veranstaltungen werden den Mitgliedern seitdem am Jahresbeginn mit einem mehrseitigen Programmheft bekannt gegeben. 

1993 hatte der Obst- und Gartenbauverein 386 Mitglieder.

1995 wurde anläßlich der Mitgliederversammlung, wegen des Ausscheidens von Herrn Christian Volkert aus der Vereinsleitung, Frau Johanna Lippke zur Nachfolgerin gewählt.

1996 konnte das 400. Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein begrüßt werden.

1997 erfolgte eine weitere Anpassung der Satzung an die vom Landesverband ausgearbeitete Mustersatzung, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten.

Wegen des Beitrages, der an den Landesverband abzuführen ist, wurde anläßlich der Mitgliederversammlung im Jahr 1998 beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 1999 auf DM 15,00 zu erhöhen. Der Ehegattenbeitrag blieb unverändert bei DM 8,00.

Bei der Mitgliederversammlung im Jahr 1999 wurde die Vereinsleitung anlässlich von Neuwahlen in ihren Ämtern bestätigt. Für den ausscheidenden Beisitzer Jochen Bruder wurde Gerhard Beck als Nachfolger gewählt.
Ende 1999 erfuhr die Vereinsleitung, dass der Verein 1894 als „Obstbauverein Cadolzburg“ gegründet worden ist. 
Daraufhin beschloss man, die Gründungsfeier zusammen mit dem "Tag der offenen Gartentür“ am 25.06.2000 im Garten der Familie Lippke in Cadolzburg unter dem Motto

"Über 100 Jahre Gartenbauverein Cadolzburg"

abzuhalten.

Anlässlich der Mitgliederversammlung im Jahre 2001 wurde wegen der Einführung des Euro zum 01.01.2002 beschlossen, die Mitgliedsbeiträge ab 2002 auf 8,-- bzw. 4,-- € festzusetzen. 

Bei der anlässlich der Mitgliederversammlung durchgeführten Neuwahl der Vereinsleitung im Jahre 2003 wurde die Vereinsleitung in ihren Ämtern bestätigt. Für den aus Altersgründen ausscheidenden Beisitzer Helmut Ruppin wurde Heidi Zeilinger als neue Beisitzerin gewählt.

Im Jahre 2005 wurde anlässlich der Mitgliederversammlung von der Vereinsleitung bei den anwesenden Mitgliedern um Zustimmung für einen Tausch von Funktionen innerhalb der Vereinsleitung gebeten: Frau Johanna Lippke sollte zukünftig als Beisitzerin und Frau Heidi Zeilinger als neue 2. Vereinsvorsitzende fungieren. Diesem Vorschlag wurde zugestimmt. 

Bei der anlässlich der Mitgliederversammlung durchgeführten Neuwahl der Vereinsleitung im Jahre 2007 stellte sich die  Vereinsleitung mit Ausnahme von Herrn Hans Müller (Kassier) und Frau Alice Jakob (Beisitzerin) zur Wiederwahl. Herr Kreidl stellte sich als Kassenprüfer zur Wiederwahl. Auf Vorschlag der Vereinsleitung wurde   Herr Theodor Birnmeyer zum neuen Kassier und Frau Cora Gebhart zur Beisitzerin gewählt. Zum  zweiten Kassenprüfer wurde Herr Konrad Müller gewählt.

Bei der im  Jahre 2008 stattfindenden Mitgliederversammlung wurde anlässlich einer vorgezogenen Neuwahl des 2. Vereinsvorsitzenden Hr. Dr. Falk Schönfeld auf Vorschlag der Vereinsleitung in dieses Amt gewählt.

 

Die aktuelle Zusammensetzung der Vereinleitung finden sie hier

 

Der Obst- und Gartenbauverein Cadolzburg kann sich heute mit über 440 Mitgliedern als einer der mitgliederstärksten Cadolzburger Vereine präsentieren.

Der Verein ist dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege angegliedert, der mit über 500.000 Mitgliedern in rund 3.300 Vereinen bayernweit die Arbeit der Obst- und Gartenbauvereine durch Fortbildungsmaßnahmen und Fachliteratur, sowie mit dem "Praktischen Gartenratgeber" und durch vielfältige Informationsblätter rund um den Garten unterstützt.

Der Schwerpunkt der Satzung, der bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat, ist:

"Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein bezweckt im Rahmen der Gartenkultur und der Landespflege die Förderung des Umweltschutzes zur Erhaltung einer schönen Kulturlandschaft und der menschlichen Gesundheit. Der Verein unterstützt insbesondere die Ortsverschönerung und dient damit der Verschönerung der Heimat, der Heimatpflege und somit der gesamten Landeskultur.“ (Vereinssatzung Par. 2.1).

Mit jährlich durchschnittlich 12 Veranstaltungen ist die Vereinsleitung ständig bemüht, die Mitglieder und Freunde des Obst- und Gartenbaues zu informieren, getreu dem seit Gründung gültigen Motto: " .... die Mitglieder mit dem rechten Wissen zu versorgen, damit sie zu eigenem und der Mitmenschen Nutzen, zum Wohle der Gemeinde und der Landschaft, bei pfleglicher Behandlung der Natur, kundig sind, den Gartenbau recht zu betreiben; dass sie Nahrung und Wohlgeschmack, Freude und Heilung finden an Blumen, Gemüsen, Salaten und Kräutern aus ihrem eigenen Garten ...."

Selbstverständlich kommt auch beim Obst- und Gartenbauverein die Geselligkeit nicht zur kurz. So werden Wanderungen oder Fahrradtouren in unsere fränkische Heimat und Ausflüge zu interessanten Lehrgärten oder Gartenschauen durchgeführt.

 Seitenanfang